Lieferkette

Folgende Faktoren sollen untersucht und erarbeitet werden:

 

Verarbeitung und Produktion |  Transport  |  Vertriebsstrukturen |  Produkt |  Markt und Kunde

Verarbeitung und Produktion

Die hohen Standards der Qualitätssiegel können wir als Grundlage nicht anzweifeln. Jedoch ist das Ziel, weitere Standards zu ergänzen – z. B. das Fair Trade brand mark.
Eine Vision im Laufe des Projekts ist es, die Produktion unter zertifizierten Bedingungen des Produkts inklusive Veredelung beim Lieferanten umzusetzen. Dies würde eine deutliche Reduktion des CO² Fußabdrucks ermöglichen. Einen Audit vor Ort wäre natürlich ein besonders hohes anzustrebendes Ziel, jedoch sehr aufwandsintensiv.
Hohe Transparenz im Produktionsprozess gilt für den Kunden als ein besonderes Kaufargument, um den MehrWERT des Kleidungsstücks zu verstehen.

Transport

In der Wertschöpfungskette wird oft der Transport vergessen. Die Arbeitsbedingungen der Seeleute auf den Seeschiffen unterliegen nicht immer den Vorschriften der ILO. Wir wollen auch hier Transparenz schaffen und eventuelle Lieferungen genauer analysieren.
Daneben spielt natürlich auch eine CO² reduzierte Logistik bei der Distribution eine Rolle.

Vertriebststrukturen

Die Vertriebsstrukturen müssen sukzessive aufgebaut werden. Im Zuge der Markterschließung ist der Nahbereich primär Ausgangspunkt unseres Projekts.
Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf den Vertrieb. Im Nahbereich können Lieferungen auch mit dem Fahrrad erledigt werden.
Bei der räumlichen Ausweitung des Marktes soll der Aspekt der Nachhaltigkeit immer beachtet werden: vom Fahrrad bis hin zur GreenGo-Lieferung von professionellen Logistikern.
Professioneller Vertrieb würde dann eine Rolle spielen, wenn ein Vertriebsweg der angestrebte Online-Handel sein wird. Dieser Aspekt soll ca. Mai 2018 umgesetzt werden. Das Diktat der Nachhaltigkeit muss auch die Verpackung umfassen. Plastik wird komplett ersetzt durch neu entwickelte Versandtaschentypen (Recycling, Upcycling).

Markt und Kunde

Der anvisierte Markt sind Schulen, Kindergärten, soziale Gruppen sowie Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die sich ihrer sozialen Verantwortung verpflichtet fühlen.
Das Produkt muss daher für den Kunden in der Post-Growth-Happiness-Phase einen Wert haben. Dabei ist die Qualität des Produkts von entscheidender Bedeutung.

  • Gutes Design, gutes Marketing und die Gestaltung von Erlebnissen wird auch in der Gesellschaft honoriert, die weniger kauft.
  • Transparenz des Produkts und des Unternehmens schafft beim Kunden Vertrauen.
  • Der Gedanke des CRM (Cause-Related Marketing), ein zweckgebundenes Marketing, schafft ein Verständnis von Sinnhaftigkeit des Produkts und des Handelns beim Kunden.
  • Sinnstiftung als Aufgabe im eigenen Unternehmen, aber auch beim Kunden ist ein weiterer Aspekt, der im Kontext unserer globalen Verantwortung Beachtung verdient.

Der Zugang zum Kunden erfolgt in der Zukunft über „Social Media“: Mache deine Kunden zu Fans. Informationskanäle sind besonders Instagram, Facebook und Twitter. Printmedien und ein Webseitenaccount.

Die obengenannten Aspekte müssen daher in den Marketingstrategien Eingang finden.