Landwirtschaftliche Unterstützung im Mahama Camp gestartet

Maison Shalom hat 2020 mit einer landwirtschaftlichen Initiative zur Unterstützung der im Lager lebenden Flüchtlinge gestartet. Sie kauften ein 5a ha großes Feld ca. 2 Kilometer vom Camp entfernt.

Es werden zwei Arten von Feldfrüchten angebaut: solche, die verkauft werden, um Einkommen zu erzielen, und solche, die direkt konsumiert werden, um den Ernährungszustand zu verbessern. Aus diesem Grund hat die Kooperative kurzzyklische Gemüsekulturen wie Amaranth aufgenommen, die in Ruanda und Burundi sehr beliebt sind.

Die Gemeinschaft besteht aus 74 Mitgliedern, darunter 63 burundische Flüchtlinge (85%) und 11 Ruander (15%). Die Verteilung dieser Mitglieder nach Geschlecht ist wie folgt: 62 Frauen, darunter 53 Flüchtlinge und 9 ruandische Frauen; 11 Männer, darunter 9 Flüchtlinge und 2 Ruander.

Die Mitglieder wurden in Anbautechniken geschult, um die Produktion zu steigern.

Dazu gehören die Herstellung von Kompost, der aus verrottbaren Abfällen wie Küchenabfällen, Pflanzenresten (statt sie zu verbrennen) und anderen Abfällen hergestellt werden kann, die Verwendung von organischen Düngemitteln zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, aber auch zum Erhalt/Schutz des Bodens vor Chemikalien, Reihensaattechniken, Feldpflegeaktivitäten usw. Die Mitglieder der Kooperative wurden in der Verwendung von organischen Düngemitteln und in der Herstellung von Kompost geschult. Ein Bewässerungssystem wurde verbessert, damit die Landwirte ihre Felder richtig pflegen können, da es in der Gegend sehr unregelmäßig regnet.

Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirchengemeinde in Gundelsheim fördern konnten.

Der ganze Artikel auf französisch.

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